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Jupiter im Trigon zur Radixsonne: das Jahr des leichten Wachstums

Jupiter im Trigon zur Radixsonne: das Jahr des leichten Wachstums

Wenn der transitierende Jupiter ein harmonisches Trigon zur Geburtssonne bildet, öffnet sich ein Fenster des inneren Vertrauens. Doch dieser Transit schenkt nichts geschenkt, er verstärkt nur, was bereits angelegt ist.

Das Trigon des transitierenden Jupiter zur Radixsonne gilt traditionell als einer der wohlwollendsten Transite überhaupt. Die Sonne im Geburtshoroskop steht für den Wesenskern, das bewusste Ich, den Willen zur Selbstwerdung. Wenn Jupiter, der Planet der Expansion und Bedeutung, diese Sonne im 120-Grad-Winkel berührt, fließt das Erleben leichter als sonst. Türen, an denen man lange gerüttelt hat, geben plötzlich nach.

Liz Greene würde hier vor einer naiven Glückserwartung warnen. Jupiter vergrößert, was schon vorhanden ist, im Guten wie in der Selbstüberschätzung. Wer in dieser Phase nur passiv auf Geschenke wartet, erlebt oft nur ein diffuses Gefühl von Möglichkeit, das ungenutzt verstreicht. Das Trigon ist ein Angebot, kein Automatismus. Es verlangt, dass man den eigenen Lebenssinn aktiv ergreift.

Wie sich dieser Transit anfühlt

Viele berichten von einem inneren Aufatmen, einer wiedergefundenen Großzügigkeit gegenüber sich selbst. Themen von Sinn, Glauben und Bildung treten in den Vordergrund. Es ist eine gute Zeit für Studium, Reisen oder das Bekenntnis zu einer Überzeugung, weil die Sonne sich ihrer selbst sicherer fühlt.

Da Jupiter rund ein Jahr für ein Zeichen braucht, ist das exakte Trigon nur Tage wirksam, das Klima jedoch wochenlang spürbar. Bei rückläufigem Jupiter kann sich der Aspekt sogar dreifach wiederholen. Sinnvoll genutzt wird er, indem man bewusst eine Richtung wählt, statt sich vom angenehmen Sog treiben zu lassen.

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