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Der Krebs-Mond: Heimkehr zum Gefühl

15. Januar 2024

Im eigenen Zeichen entfaltet der Mond seine zarteste Kraft. Der Krebs-Mond weckt das Bedürfnis nach Geborgenheit, Familie und Fürsorge – Tage, an denen das Herz nach Hause möchte.

Der Krebs ist das Zeichen, in dem der Mond herrscht – hier ist er ganz bei sich. Entsprechend rein und ungebrochen zeigt sich die Mondnatur, wenn er durch dieses Zeichen wandert: das Bedürfnis nach Schutz, Nähe und Zugehörigkeit, die Empfänglichkeit für Stimmungen, die Verbindung zu Herkunft und Erinnerung. Es sind Tage, an denen das Innen wichtiger wird als das Außen.

Unter dem Krebs-Mond zieht es viele Menschen nach Hause, im wörtlichen wie im seelischen Sinn. Man möchte umsorgen und umsorgt werden, kocht für die Familie, ruft die Mutter an, sehnt sich nach Vertrautheit. Erinnerungen an die Kindheit steigen leichter auf, alte Fotos, vergangene Zeiten gewinnen an Wärme. Das Gefühlsleben ist weich und durchlässig, leicht zu rühren, schnell zu kränken.

Diese Tage laden ein, sich um das eigene seelische Wohl zu kümmern. Geborgenheit ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis, das der Krebs-Mond freilegt. Ein ruhiger Abend daheim, die Pflege von Beziehungen, die einem wirklich Halt geben, das Nähren von Leib und Seele – all das entspricht jetzt der Strömung des Mondes. Auch die Intuition ist fein, das Bauchgefühl verlässlich.

Die Schattenseite des Krebs-Mondes ist die Empfindlichkeit. Man nimmt Dinge persönlich, zieht sich bei der kleinsten Verletzung in den Panzer zurück, neigt zu Anhänglichkeit oder Wehmut. Auch die Gefahr, sich von Stimmungen überschwemmen zu lassen, ist groß. Hilfreich ist es, das Bedürfnis nach Geborgenheit ernst zu nehmen, ohne sich von jeder Welle des Gefühls forttragen zu lassen. Wer dem Krebs-Mond mit Sanftmut gegen sich selbst begegnet, findet an diesen Tagen eine seltene Nähe zum eigenen Herzen.

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Psychologische Astrologie